KEIMDESINFEKTION
MIT PHOTODYNAMISCHER THERAPIE
Schmerzfreie Therapie mit Photolase
Viele Bakterien tummeln sich in der Mundhöhle und gelten als Ursache für diverse Erkrankungen.
Wenn eine Parodontitis, die nach Karies zweithäufigste Erkrankung der Mundhöhle, nicht behandelt wird, können beispielsweise Knochentaschen entstehen. Eine gewöhnliche Mundhygiene, wie das Reinigen mit einer Zahnbürste, ist dann nicht mehr ausreichend, um den Entzündungsprozess aufzuhalten.
Ihr Zahnarzt in Berlin (Charlottenburg) wendet zum Abtöten von Bakterien und zur Desinfektion von entzündetem Gewebe die Photodynamische Therapie (PDT) nach dem Photolase-Verfahren an.
Minimalinvasiv, schonend und schmerzfrei
Die Photodynamische Therapie ist ein medizinisches Verfahren, mit dem die unterschiedlichsten Erkrankungen mit Hilfe von Laserlicht behandelt werden. Auch in der Zahnmedizin hat sich diese Therapieform mittlerweile etabliert und bewährt.
Das Ziel der minimalinvasiven Behandlungsform ist, krankmachende Keime selektiv zu zerstören und im selben Zug die Wundheilung zu fördern. Die Behandlung ist schonend und vollkommen schmerzfrei.
Möchten Sie mehr zu unseren Behandlungsmethoden mit Lasern erfahren, informieren Sie sich auf unserer Webseite unter Laserbehandlung in der Zahnmedizin oder vereinbaren Sie einen Termin im Zahnzentrum Charlottenburg. Wir beraten Sie gerne.
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KEIMREDUZIERENDE
BEHANDLUNG MIT PDT
Hat der Patient eine Parodontitis, können mit dem Laserlicht Bakterien von Zahnhälsen und Wurzeln entfernt werden.
Die Photodynamische Therapie funktioniert folgendermaßen:
Ein spezieller blauer Farbstoff wird auf keimbelastetes Gewebe wie Zahnfleisch- oder Knochentaschen aufgetragen. Mit einem Laserstrahl wird das betroffene Gewebe anschließend dazu angeregt, Sauerstoff zu bilden. Mit diesem Sauerstoff lassen sich Bakterien im angefärbten Gewebe abtöten.
Auch für die Behandlung einer Periimplantitis, einer Entzündung um ein Zahnimplantat, ist die Laser-Therapie eine Option, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unbehandelt würde eine solche Infektion zum Verlust des eingesetzten Zahnpfeilers führen.
Die Photodynamische Therapie in Berlin (Charlottenburg) kann auch zusätzlich, etwa nach einer Behandlung der Zahnfleischtaschen, eingesetzt werden.
Eine Kombination mit konventionellen Therapiemethoden bringt besonders gute Erfolge: Die Desinfektion der bakteriell befallenen Bereiche ist äußerst gründlich und hält lange an. Zudem hat der Einsatz des Photolase-Verfahrens den Vorteil, dass durch die heilungsfördernde Wirkung oftmals auf einen Einsatz von Antibiotika verzichtet werden kann. Auch die Streuung von Keimen in gesundes Gewebe wird durch Photolase vermieden.
DAS PRINZIP
DER
PHOTODYNAMISCHEN
THERAPIE
Der verwendete blaue Farbstoff wird als photosensibilisierende Substanz auf das bakteriell belastete Gewebe aufgetragen und anschließend mit einem Laserstrahl auf einer Wellenlänge von 810 Nanometern bestrahlt. Die spezielle Wellenlänge bewirkt eine hohe Lichteindringtiefe. Dadurch wird das infizierte Gewebe angeregt, Sauerstoffradikale zu bilden. Diese Radikale wiederum sorgen für das Zerplatzen der Bakterien.
Durch die höhere Lichtleistung ist die Photodynamische Therapie weitaus wirksamer als andere Verfahren, ohne dabei gesundes Gewebe zu beschädigen: Das umliegende Gewebe wird nicht in Mitleidenschaft gezogen – die Wirkung des Laserlichts ist lediglich auf das mit Bakterien befallene Areal beschränkt. So ist die Therapie sehr gewebeschonend und in der Regel ohne Nebenwirkungen.
KASSENLEISTUNG:
JA ODER NEIN?
Bei der Photodynamischen Therapie in Berlin (Charlottenburg) gilt wie bei allen Laseranwendungen: Es handelt sich nicht um eine Kassenleistung. Die private Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) ist dafür heranzuziehen. Dazu kommt ein Zuschlag für die Laserbehandlung. Privatpatienten sollten sich bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob die PDT im Leistungsumfang enthalten ist. Einige Zahnzusatzversicherungen übernehmen diese Leistung.